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Rassismus entgegentreten - Neonazis stoppen

Zu der für den 22. März angekündigten Neonazidemonstration in Halle erklärt die Sprecherin der Fraktion für Strategien gegen Rechtsextremismus Henriette Quade:

Zu der für den 22. März angekündigten Neonazidemonstration in Halle erklärt die Sprecherin der Fraktion für Strategien gegen Rechtsextremismus Henriette Quade:

„Bereits seit Mitte letzten Jahres kommt es im Halleschen Stadtteil Silberhöhe immer wieder zu rassistischen Aktivitäten, die sich zuvorderst mehrheitlich gegen zugezogene Familien aus Rumänien richten. Als weiteren Höhepunkt dieser kontinuierlichen Hetze kündigen Neonazis und RassistInnen für Sonntag eine Demonstration in Halle an.

In ihrem Aufruf stellen die Neonazis Zuwanderung und die Aufnahme von Flüchtlingen als grundsätzliches Problem dar. Sie greifen dabei auf diffuse Ängste sowie tatsächliche vorhandene rassistische Ressentiments zurück. Dieser weiteren Eskalation rassistischer Mobilisierung wird sich DIE LINKE in den Weg stellen und Neonazis nicht unwidersprochen den öffentlichen Raum überlassen.

Im Zuge der rechten Pegida-Demonstrationen und HoGeSa-Versammlungen hat es bundesweit eine Zunahme rassistischer An- und Übergriffe gegeben. Der gesamtgesellschaftliche Diskurs hat sich weit nach rechts geöffnet und auch Neonazis und RassistInnen in Sachsen-Anhalt profitieren von der Ausbreitung nationalistischer Positionen. Diesen stellt DIE LINKE die Solidarität mit Geflüchteten entgegen sowie eine klar antifaschistische Perspektive im Kampf gegen Neonazismus und Rassismus.

Aus diesem Grunde ruft DIE LINKE mit dazu auf, am 22. März nach Halle-Silberhöhe zu kommen und sich ab 13:30 Uhr auf dem Platz vor dem Gesundheitszentrum einzufinden und sich unmissverständlich gegen Rassismus zu positionieren.“